Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen ernennt Geschäftsleiterin
Mit einer Digitalisierungsiniative wollen die vier Zürcher Hochschulen den Forschungsstandort Zürich stärken. Die Managerin Lesley Spiegel wird die erste Geschäftsleiterin der DIZH. Die gebürtige Zürcherin kennt den Lehralltag an den Hochschulen.
Die Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen (DIZH) findet mit Lesley Spiegel ihre erste Geschäftsleiterin. Die gebürtige Zürcherin übernimmt die Geschäftsstelle der neu gegründeten Initiative der vier Zürcher Hochschulen, wie es in einer Mitteilung heisst.
Spiegel studierte Geschichte an der Universität Haifa und machte ihren Master in Management am Technion, der Technischen Universität Israels.
Von 2004 an war Spiegel für fünf Jahre Direktorin der Stiftung Technopark in Zürich, bevor sie als Dozentin an der ETH Zürich unterrichtete. Zuletzt war Spiegel am Institut für Designforschung an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHDK) tätig. Dort fungierte sie fünf Jahre lang als Geschäftsleiterin des Instituts.
Ausserdem ist Lesley Spiegel selbstständige Unternehmensberaterin für Start-ups.
"Mit Lesley Spiegel haben wir eine Geschäftsführerin mit ausgewiesenen Management-Kompetenzen gewonnen, die auch einen sehr guten Einblick in Forschung und Lehre an Hochschulen hat", sagt Professor Jean-Marc Piveteau, Rektor der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Vorsitzender des Steuerungsausschusses der DIZH.
Der Zürcher Kantonsrat hat am 20. Januar 2020 beschlossen, die DIZH mit 108 Millionen Franken zu unterstützen. Die vier Hochschulen erbringen zudem eine Eigenleistung von 190 Millionen Franken für Zeitspanne von zehn Jahren.
Die DIZH soll die Zusammenarbeit der Hochschulen im Digitalisierungsbereich fördern und den Forschungsstandort Zürich stärken. Dazu gehören der Aufbau eines Forschungsclusters, ein Innovationsprogramm und eines zur Bildungsförderung. Lesen Sie mehr über die Ziele und Pläne der Initiative.
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