Credit Suisse will Beschaffungswesen an Chain IQ auslagern
Die Credit Suisse will einen Grossteil ihres Beschaffungswesens outsourcen. Laut Medienberichten verhandelt die Grossbank aktuell mit dem Unternehmen Chain IQ, an welches auch die UBS ihr Beschaffungswesen ausgelagert hat.
Das auf Beschaffungen spezialisierte Unternehmen Chain IQ könnte bald schon einen neuen Grosskunden erhalten. Wie "Inside Paradeplatz" und "Finews" berichten, will die Credit Suisse einen Grossteil ihres Beschaffungswesens auslagern. Dessen globales Einkaufsvolumen belaufe sich auf jährlich rund 4 Milliarden Franken, schreibt "Finews". Es umfasse unter anderem IT-Anschaffungen, Reisekosten, Facility Management und Büromöbel.
Laut Recherchen des Finanzportals führte die Credit Suisse im August und September eine Ausschreibung durch, an welcher sich unter anderem IBM, Accenture und Genpact beteiligten. Chain IQ habe "das beste Angebot unterbreitet" und führe aktuell Vertragsverhandlungen mit der Grossbank. "Dem weiteren Vernehmen nach wollen die beiden Unternehmen noch in diesem Jahr eine entsprechende Vereinbarung unterschreiben. Dabei wird Chain IQ rund 120 Mitarbeitende der CS übernehmen", heisst es bei "Finews".
Schon vor sieben Jahren lagerte die Grossbank UBS ihr Beschaffungswesen an Chain IQ aus. Mit dem Schritt sollten mehr als 200 Mitarbeiter von der UBS zu Chain IQ wechseln, wie Sie hier lesen können. Chain IQ wurde im Frühling 2013 vom Unternehmer Claudio Cisullo gegründet. Laut eigenen Angaben zählen unter anderem die Basler Versicherung, Thomson Reuters, Marsh & McLennan sowie Manor zu den weiteren Kunden des Unternehmens.
Die Credit Suisse war unlängst an der Entwicklung des Digital Trust Labels beteiligt. Dieses will die Vertrauenswürdigkeit digitaler Anwendungen zertifizieren. Mehr dazu lesen sie hier.
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