Wettbewerbswidrige Werbetechnologien

Grosse Verlage reichen grosse Klage gegen Google ein

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von Maximilian Schenner und tme

Google sieht sich mit einer Sammelklage in Höhe von 2,1 Milliarden Euro konfrontiert. Ein Kollektiv aus 32 Verlagen, darunter auch der deutsche Gigant Axel Springer sowie das Schweizer Medienhaus Ringier, werfen Google vor, seine marktbeherrschende Stellung im Bereich Ad-Tech missbraucht zu haben.

(Source: PhotoMIX-Company / pixabay.com)
(Source: PhotoMIX-Company / pixabay.com)

Axel Springer, Ringier und 30 weitere Verlage aus 17 europäischen Ländern haben eine milliardenschwere Sammelklage gegen Google eingereicht. Sie werfen dem Konzern vor, seine marktbeherrschende Stellung im Bereich Ad-Tech ausgenutzt zu haben, wie "Reuters" berichtet. "Die betroffenen Medienunternehmen haben Verluste aufgrund eines weniger wettbewerbsfähigen Marktes erlitten, was eine direkte Folge des Fehlverhaltens von Google ist", zitiert die Agentur aus einer Erklärung der Anwälte.

Hätte Google seine Marktstellung nicht missbraucht, hätten die Verlage deutlich höhere Werbeeinnahmen erzielt und zudem geringere Gebühren für Ad-Tech-Dienste gezahlt, heisst es weiter. Diese Differenz, welche die Medienhäuser nun einklagen, soll 2,3 Milliarden US-Dollar respektive 2,1 Milliarden Euro umfassen.

Teil der Allianz sind Verlage aus 17 europäischen Ländern, darunter der deutsche Mediengigant Axel Springer, Schibsted aus Norwegen sowie Zeitungsverlage wie Der Standard, Krone und Kurier aus Österreich sowie der Schweizer Verlag Ringier. "Wir haben uns der Sammelklage angeschlossen, da wir zum Kreis der Geschädigten gehören und Anspruch auf Schadenersatz haben", sagte Ringier-Kommunikationschefin Johanna Walser gegenüber "persönlich.com"

Google sieht sich regelmässig mit Klagen konfrontiert. Um eine Klage von mehr als 30 US-amerikanischen Bundesstaaten beizulegen, nahm der Konzern zuletzt ordentlich Geld in die Hand - hier erfahren Sie mehr dazu.

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