Softwareone setzt auf Japan
Der Stanser Lizenzhändler Softwareone hat kurz nach seinem Börsendebut einen AWS-Spezialisten mit Sitz in Tokio übernommen. Der Deal soll einen ersten Schritt markieren, um das Cloud-Geschäft in Japan zu forcieren.
Softwareone hat den in Tokio beheimateten AWS-Dienstleister Massive R&D aufgekauft. So will Softwareone sein Angebot um AWS Managed und Professional Services ergänzen, wie das Unternehmen mitteilt. Die Übernahme markiere jedoch erst den Anfang für weitere Investitionen. Ziel sei es, in Japan ein Kompetenzzentrum aufzubauen und von dort aus Services im Umfeld der Hyperscaler Amazon Web Services (AWS), Google und Microsoft Azure anzubieten.
Softwareone gab kürzlich sein Debut an der Zürcher Börse. Lesen Sie hier mehr dazu.
Softwareone sitzt in Stans. Das Unternehmen verkauft für Microsoft, Oracle und IBM Software-Lizenzen an Zehntausende Firmen in über 90 Ländern, wie "SRF" berichtet. Das Unternehmen ist seit fast 20 Jahren am Markt. Doch erst in den letzten Jahren sei Softwareone zum Grosskonzern geworden, sagte Julius-Bär-Analyst Cengiz Sen gegenüber "SRF". Das Unternehmen wuchs insbesondere durch Übernahmen: In drei Jahren habe Softwareone fünf Firmen aufgekauft. Deswegen beschäftige das Unternehmen derzeit über 5000 Mitarbeitende.
Die Arbeitslosigkeit steigt - und KI dürfte ein Grund sein
Web-Accessibility – wie sich mit wenig Aufwand viel bewirken lässt
Wie Führungskräfte im KI-Zeitalter unersetzbar bleiben
Digitale Souveränität mit Open-Source-Technologien als idealer Mittelweg
Barrierefreiheit in der Webentwicklung: Pflicht, Praxis und Potenzial von KI
KI ohne FinOps wird zur Kostenfalle
Wie KI die Zukunft der Weiterbildung prägt
Fintech-Bewilligung in der Schweiz – Chancen, Hürden und Erfahrungen
Wie Behörden und Unternehmen mit Open Source Abhängigkeiten verringern