CIO Survey 2017

Der CIO wird wieder wichtiger

Uhr | Aktualisiert

CIOs sind out, CDOs in? Eine Studie von KPMG und Harvey Nash stützt diese These nicht. Es gibt zwar immer mehr Chief Digital Officer. Die Bedeutung der CIOs nimmt deswegen aber nicht ab - im Gegenteil.

Quelle: Pressfoto, Freepik
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KPMG und Harvey Nash haben die CIO Survey 2017 durchgeführt. Sie befragten zwischen 19. Dezember 2016 und 3. April 2017 fast 4500 CIOs und Technologie-Leader in 86 Ländern. Die Redaktion fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

Quelle: CIO Survey 2017 von KPMG und Harvey Nash, Screenshot

46 Prozent der CIOs gaben an, dass ihr IT-Budget im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sei. In der Schweiz lag der Wert bei 32 Prozent. Weltweit sagten 63 Prozent der CIOs, dass das politische und wirtschaftliche Umfeld unberechenbarer geworden sei. In der Schweiz machten 66 Prozent der Befragten diese Aussage.

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48 Prozent der befragten CIOs wollen 2017 mehr für Outsourcing ausgeben als im Vorjahr. In der Schweiz sind es 58 Prozent. 32 Prozent der CIOs erlebten in ihrem Unternehmen in den letzten zwei Jahren Vorfälle, die die IT-Sicherheit erheblich beeinträchtigten. In der Schweiz liegt der Wert bei 54 Prozent.

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Ein Viertel der Befragten hat in ihrem Unternehmen einen Chief Digital Officer. In der Schweiz sind es 31 Prozent. 34 Prozent der Firmen investieren gerade in Automatisierung oder Robotics. In der Schweiz liegt der Wert bei 45 Prozent.

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Weltweit wechselten 15 Prozent der CIOs im letzten Jahr ihren Job. In der Schweiz waren es nur 8 Prozent. Global gab rund ein Drittel der CIOs an, mehr zu verdienen als im letzten Jahr. In der Schweiz liegt der Wert bei 14 Prozent.

Politische und wirtschaftliche Unsicherheit veranlassten 63 Prozent der Firmen, ihre Technologiestrategie anzupassen. 30 Prozent investieren in Technologieplattformen, um Innovationen voranzutreiben. Der Anteil der Organisationen, die unternehmensweite digitale Strategien verfolgen, stieg in zwei Jahren um 36 Prozent.

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37 Prozent der CIOs sind mit ihrer Funktion "sehr zufrieden". 2015 lag der Wert bei 34 Prozent. Die Anzahl der Organisationen, bei der ein Chief Digital Officer für die IT-Infrastruktur verantwortlich ist, erhöhte sich im vergangenen Jahr um 32 Prozent.

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37 Prozent der IT-Führungskräfte sagen, dass es in ihren Unternehmen in den letzten 24 Monaten Cyber-Angriffe gab. Das sind 37 Prozent mehr als 2014. Nur 19 Prozent der Firmen gaben an, "sehr gut" vorbereitet zu sein, um auf Cyber-Angriffe zu reagieren.

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62 Prozent gaben an, dass die CIO-Funktion strategisch wichtiger wird. Bei der letzten Umfrage waren es 55 Prozent. 93 Prozent der CIOs haben in den zurückliegenden 12 Monaten an einer Aufsichtsrats- oder Vorstandssitzung teilgenommen. 58 Prozent der CIOs bleiben fünf Jahre oder weniger lang in ihrer Funktion.

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Projektmanagement ist nach wie vor die am meisten verlangte Fähigkeit, und Projekte werden immer komplexer. 64 Prozent der CIOs sind der Auffassung, dass IT-Projekte komplexer seien als vor fünf Jahren.

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Warum scheitern IT-Projekte? Der Hauptgrund sind mit 46 Prozent schwammige Ziele. Unklare Eigentümerverhältnisse und schwache Unterstützung aus dem operativen Geschäft erreichen je 42 Prozent, zu optimistische Erwartungen 32 Prozent.

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