Bank Julius Bär zieht Klage gegen Wikileaks zurück
Wie die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) meldet, hat die Bank Julius Bär ihre Klage gegen Wikileaks zurückgezogen. „Wir bestätigen, dass wir den Weg, die gefälschten Dokumente durch eine superprovisorische Verfügung von der Site entfernen zu lassen, nicht mehr als sinnvoll erachten. Allfällige weitere Schritte möchten wir zurzeit nicht kommentieren“, erklärt ein Sprecher der Bank gegenüber dem Netzticker.
Die Bank Julis Bär hatte vor rund zwei Wochen bei einem US-Bezirksgericht das Abschalten der Domain Wikileaks.org erwirkt, weil auf der Seite interne Dokumente publiziert wurden, die eine Beteiligung von Julius Bär an Geldwäsche und Steuerhinterziehung beweisen sollen. Anfang der Woche wurde die Sperrung dann von einem US-Bundesrichter wegen verfassungsrechtlicher Bedenken wieder aufgehoben. Wikileaks wurde von der EEF und anderen Bürgerrechtsorganisationen unterstützt.
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