Dossier

DevOps

DevOps wandelt derzeit die Arbeitsweise von IT-Abteilungen. Die Gründe liegen auf der Hand: Produkte sollen schneller entwickelt und laufend aktualisiert werden. Hierbei helfen flexible Technologien wie Cloud-Infrastrukturen, die sich rasch skalieren oder wieder abbestellen lassen. Doch die ganze Technik nutzt nichts ohne die Akzeptanz der Mitarbeiter. Agile Methoden wie DevOps erfordern daher auch einen Kulturwandel in den Unternehmen. Lange Entwicklungs- und Testphasen bis zur perfekten Vollendung eines Produkts entfallen. Dafür wird ein gutes Produkt ausgeliefert und aufgrund des Kundenfeedbacks permanent weiterentwickelt. Dass DevOps nicht nur etwas für hippe Start-ups ist, zeigt der Fall Six. Der Schweizer Finanzdienstleister hat gemeinsam mit dem Consulting-Unternehmen Innovation Process Technology (IPT) Pilotprojekte gestartet, um das Nutzenpotenzial von DevOps für die IT-Organisation aufzuzeigen. Hierzu zählen etwa technologische Vorteile moderner Infrastrukturen bei der Entwicklung neuer Produkte. Die Erfahrungen dieser Projekte haben Peter Graef, Managing Partner und CEO bei IPT, und Karin Altorfer, Lead Consultant bei IPT, zu einem fiktiven Tagebuch inspiriert. Darin zeigen sie auf, was es eigentlich bedeutet, wenn eine grosse Organisation mit ihren etablierten Abläufen DevOps-Prozesse implementiert.