Update: Fusion der Post-Töchter T2i und Dialog Verwaltungs-Data ist unter Dach und Fach
Die angekündigte Fusion der beiden Post-Töchter T2i und Dialog Verwaltungs-Data ist Anfang April 2026 erfolgt. Das neue Unternehmen namens Swiss Post Digital Government bündelt rund 200 Mitarbeitende und treibt die Entwicklung einer cloudbasierten ERP-Plattform für Verwaltungen voran.
Update vom 14.04.2026: Die Post hat ihre beiden Tochterunternehmen T2i und Dialog Verwaltungs-Data per 1. April 2026 fusioniert. Das Resultat ist die neue Firma Swiss Post Digital Government mit rund 200 Mitarbeitenden, wie die Post mitteilt. Der Hauptsitz sei in Bern, die Standorte in Siders (VS), Renens (VD) und Baldegg (LU) würden bestehen bleiben.
Swiss Post Digital Government entwickelt und betreibt Software für kantonale und kommunale Verwaltungen, wie es in der Mitteilung heisst. Der Zusammenschluss ermögliche ein erweitertes Produkt- und Serviceportfolio, das die Stärken beider Unternehmen vereine. Ausserdem entwickelt das Unternehmen laut Mitteilung eine cloudbasierte ERP-Plattform, die die Abläufe in den Verwaltungen noch effizienter, sicherer und einfacher gestalten soll.
Originalmeldung vom 13.11.2025:
Die Post fusioniert T2i und Dialog Verwaltungs-Data
Die Post fusioniert zwei ihrer Tochterunternehmen. Zum 1. April 2026 legt sie T2i und Dialog Verwaltungs-Data zusammen. Wie sie in der Mitteilung schreibt, will die Post damit ihr digitales Angebot für öffentliche Verwaltungen stärken. Es sei "ein logischer Schritt, um Kompetenzen zu bündeln, Ressourcen gezielter einzusetzen und zugleich schweizweit sämtliche Dienstleistungen der beiden bisherigen Unternehmen für diverse Verwaltungsbereiche anbieten zu können", erklärt die Post.
Dialog Verwaltungs-Data mit Sitz in Baldegg (LU) wurde 1980 gegründet. Das Unternehmen ging 2024 vollständig in den Besitz der Post über, nachdem diese drei Jahre zuvor eine Mehrheitsbeteiligung erworben hatte. Die T2i mit Sitz in Sierre (VS) und einer Niederlassung in Renens (VD) hat einen ähnlichen Weg zurückgelegt: Die Post erwarb 2022 eine Mehrheitsbeteiligung und sagte damals noch, das Unternehmen bleibe als eigenständiges Unternehmen unter seinem eigenen Namen bestehen. 2024 schloss die Post die Übernahme ab.
An der Spitze des fusionierten Unternehmens wird Dieter Lüscher stehen, seit September 2025 CEO von Dialog Verwaltungs-Data. "Mit der neuen Organisation werden wir unsere Kompetenzen und Investitionen bündeln, um noch besser auf die Anforderungen der Gemeinden einzugehen und uns als Unternehmen für die ganze Schweiz zu positionieren", lässt er sich zitieren. Zudem betont er, dass die Nähe zu den Kunden und den lokalen Bedürfnissen weiterhin Priorität haben werde.
Die Firmenstandorte in der Romandie und der Deutschschweiz bleiben bestehen. Die Post betont, dass im Zuge der Fusion keine Entlassungen geplant seien. Die laufenden Kundenverträge bleiben gültig, wie es weiter heisst. Der Name des künftigen Unternehmens, das in die Marke der Post integriert wird, werde 2026 bekannt gegeben.
Aktuell beschäftigen Dialog Verwaltungs-Data und T2i insgesamt rund 200 Mitarbeitende. Beide Firmen unterstützen seit mehreren Jahren öffentliche Verwaltungen bei der Digitalisierung und sicheren Verwaltung von Daten.
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