Office Open XML von Microsoft durch ISO abgelehnt
Die International Organization for Standardization (ISO) hat den Dokumentenstandard Office Open XML von Microsoft vorläufig nicht als Standard zugelassen. Mit 51 Ländern, die ISO-Mitglieder sind, hätten 74 Prozent für eine Standardisierung gestimmt. Nötig wären aber mindestens eine qualifizierte Mehrheit von drei Vierteln, wie Microsoft gestern Abend mitteilte.
Es ist aber immer noch möglich, dass Office Open XML ISO-Standard wird, denn bei der Abstimmung vom Wochenende ging es auch darum, dass die Mehrheit für eine rasche Standardisierung im „Fast Track“-Verfahren gefunden wird. Nun soll im März 2008 erneut eine Abstimmung stattfinden. Microsoft will nun den Entwurf zur Standardisierung überarbeiten. Zusammen mit ihren Abstimmungsergebnissen hätte die Länder wertvolle Verbesserungsvorschläge abgegeben, schreibt Microsoft.
Im Vorfeld der Abstimmung war Microsoft in Kritik geraten. Microsoft war vorgeworfen worden, Microsoft-Partner in die entsprechenden Gremien geschickt zu haben. Auch in der Schweiz waren solche Vorwürfe laut geworden. Hierzulande hatten die Mitglieder der Schweizerischen Normenvereinigung (SNV) nach einer Wahlwiederholung für eine Standardisierung von Office Open XML gestimmt.
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