52 Kandidaten für Big Brother Awards 2003

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Bis Ende August 2003 wurden beim Organisationskomitee der Schweizer «Big Brother Awards» über 80 Nominationen eingereicht. Mit dem Award sollen am 1. November in Bern schon zum vierten Mal Personen oder Institutionen ausgezeichnet werden, die das persönliche Grundrecht auf den Schutz der Privatsphäre missachten oder die Überwachung und Kontrolle von Personen oder von Personengruppen fördern. Nach einer Vorprüfung durch das Organisationskomitee wurden der Jury schliesslich 52 Kandidatinnen und Kandidaten zur Beurteilung vorgelegt. Das sind zwei weniger als vergangenes Jahr. Anders als letztes Jahr ist die Kategorie Staat mit 16 Nominationen nur noch auf Rang zwei hinter der Kategorie Business mit insgesamt 27 Nominationen. Insgesamt, so die Veranstalter in einer Medienmitteilung, seien in der Kategorie Business zwei Tendenzen aufgefallen, nämlich die illegale Bespitzelung von Mitarbeitern am Arbeitsplatz, und zweitens die Weitergabe von Kundendaten an Drittfirmen. Die Liste mit den 52 Kandidatinnen und Kandidaten wird gegen Ende Oktober veröffentlicht. In der dreizehnköpfigen Jury befinden sich vor allem Journalisten, Politiker und Konsumentenschützer.