57 Prozent der PCs in der Schweiz sind verseucht

Uhr | Aktualisiert
von fgr@netzwoche.ch
Trend Micro hat untersucht, wie viele Computer in der Schweiz durch Internetnutzung verseucht sind. Dazu wurden im ersten Halbjahr 15'406 Schweizer PCs gescannt. Das Resultat: 57 Prozent der getesteten PCs waren infiziert. Damit schneidet die Schweiz etwas besser ab als der weltweite Durchschnitt, wo es 61 Prozent sind. Weltweit dominiert die so genannte "Grayware" - auch in der Schweiz. Hierzulande waren 51 Prozent der untersuchten PCs damit infiziert. Zur Grayware gehören Adware, die mit 27 Prozent den grössten Anteil ausmacht, Trackware, ausführbare Programme, die das Verhalten der Anwender ausspionieren, um gezielte Werbung an den User zu richten, Browser Helper, Softwarekomponenten, die mit dem Webbrowser interagieren und dort Funktionen einfügen, die ursprünglich nicht im Browser enthalten sind, und Hijacker, die Umleitungen auf eine unerwünschte Site hervorrufen. 25 Prozent war mit Crimeware infiziert. Dazu zählt Trend Micro Hacking Tools, die bei 13 Prozent der mit Crimeware infizierten PCs gefunden wurden. Es folgten Freeloader, Software-Bündel, die meist unbemerkt zusammen mit erwünschter Software aus dem Internet installiert werden, Dialer und Keylogger. Die restlichen 24 Prozent der PCs waren mit Malware infiziert, wie Trojaner, Exploits, Viren und Würmer.
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