Abwehr von Microsoft kostete Yahoo 79 Millionen Dollar
Der Internetkonzern Yahoo musste im vergangenen Jahr 79 Millionen US-Dollar für Berater und andere Massnahmen ausgeben, um die drohende Übernahme von Microsoft zu verhindern. Das geht aus dem Jahresbericht hervor, den Yahoo am vergangenen Freitag veröffentlicht hat. Dem Konzern entstanden auch hohe Kosten, als Yahoo-Grossaktionär Carl Icahn versuchte, den Verkauf von Yahoo an den Softwareriesen Microsoft doch noch durchzusetzen – gegen den Willen des Yahoo-Managements. Darüber hinaus entstanden dem Konzern Einnahmeausfälle durch die gescheiterte Zusammenarbeit mit Google im Bereich Onlineanzeigen. Das von Google aufgekündigte Abkommen sah vor, dass Yahoo von Google verkaufte Werbung auf einigen seiner Webseiten in den USA und in Kanada anzeigen sollte. Yahoo rechnete dadurch mit Mehreinnahmen von rund 800 Millionen Dollar jährlich.
Die Turbulenzen um die Übernahme durch Microsoft dürften Yahoo jedoch deutlich teurer zu stehen gekommen sei. Die Aktie war zeitweise abgestürzt und Yahoo-Mitbegründer und CEO Jerry Yang hatte im November 2008 seinen Rücktritt erklärt. Carol Bartz folgte ihm im Januar dieses Jahres an die Konzernspitze und kündigte eine Neuorganisation des Unternehmens an.
Umfrage von Trend Micro
Schweizer Firmen forcieren KI-Projekte trotz Sicherheitsrisiken
Uhr
Ethisches Hacking
FHNW eröffnet neues Security Lab
Uhr
Wahl neuer Vorstandsmitglieder
ICT-Berufsbildung Schweiz erhält neue Co-Vizepräsidentin
Uhr
BOC Group und SRF
Klarheit zeigt Wirkung: Wie SRF seine Organisation ausgerichtet hat und weiterdenkt
Uhr
Vom Experiment zur Strategie
KI in der Schweiz: Umsetzung jetzt entscheidend
Uhr
4 neue Partner an Bord
Sieber & Partners erweitert Verwaltungsrat und KI-Angebot
Uhr
HP Imagine 2026
31 neue KI-PCs, 1 physische Schutzlösung und 2 quantensichere Drucker-Serien
Uhr
The Ostrich Derby
Cowboys ersetzen Römer beim Wagenrennen
Uhr
Präzedenzfall
US-Gericht verurteilt Google und Meta wegen Förderung von Social-Media-Sucht
Uhr
Hybride Meetings im Jahr 2026: Es kommt nach wie vor auf die Technik an
Uhr