Ascom halbiert Verlust
Der stark angeschlagene Technologiekonzern Ascom hat im ersten Halbjahr 2003 den Konzernverlust beinah halbieren können. Er sank von 100 Millionen Franken im Vorjahr auf noch 57 Millionen Franken. Insgesamt erzielte der Konzern im ersten Halbjahr 2003 einen Umsatz von 833 Millionen Franken. Der Umsatzrückgang von 260 Millionen Franken reduzierte sich, bereinigt um Währungseinflüsse und Verkäufe, um 9,1 Prozent auf 86 Millionen Franken. Die vier verbliebenen Kernbereiche erzielten mit 493 Millionen Franken einen Umsatz praktisch auf Vorjahreshöhe. Rund die Hälfte des Konzernverlustes stammt aus dem Ende April verkauften Bereich Energy Systems, weitere 15 Millionen Franken entfielen auf Restrukturierungskosten. Auch wenn sich die Auftragslage laut Ascom verbessert hat, rechnet der Konzern auch für das kommende Halbjahr mit einem schwierigen Marktumfeld. Dank der Erlöse aus den Verkäufen von Firmenteilen hat Ascom im ersten Halbjahr zudem die Nettoverschuldung um 58 Millionen auf 206 Millionen Franken verringern können. Über dem Berg ist Ascom aber noch nicht. Obwohl die Börse positiv reagierte (kurz nach 10.00 Uhr lag der Kurs mit 10,40 Franken 11,2 Prozent über dem Vorabend), blieben Analysten vorsichtig. Mit einer Eigenkapitalquote von 11,7 Prozent wandle Ascom auf schmalen Pfaden, schrieb die Zürcher Kantonalbank
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