Blaster-Wurm sorgt für Chaos und Überstunden

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Der am 11. August entdeckte Wurm W32.Blaster - der NetzwocheTicker berichtete gestern - sorgt für Überstunden bei Microsoft Schweiz. Bis auf weiteres verlängert der Kundendienst die Öffnungszeiten, so eine Pressemitteilung. Offenbar ist es Microsoft bei der drohenden DoS-Attacke auf die Website windowsupdate.com, die der Wurm vorzubereiten scheint, mulmig geworden. In der Schweiz hat der Wurm die Websites einger Unternehmen vorübergehend in die Knie gezwungen. Auch einige Dienste der Bundesverwaltung waren vorübergehend nicht erreichbar. In Schweden waren 20000 Kunden des Internet Providers TeliaSonera ohne Webzugang, nachdem der Wurm 40 Server des ISPs erwischt hatte. Microsoft empfiehlt den Kunden umgehend den Patch MS03-26 aufzuspielen, der die vom Wurm genutzte Sicherheitslücke stopft, sowie Virensoftware und Firewall zu aktivieren. Gemäss Viren-Monitor von Trend Micro führt in der Schweiz derzeit aber immer noch der Schwäbisch sprechende Fizzer die Virenhitliste an.