Blaster.B-Hacker wollte Aufmerksamkeit

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Die amerikanische Bundespolizei hat den Urheber des Computerwurms "Blaster.B" aufgespürt. Das war offenbar gar nicht so schwierig, denn der 18-jährige Hacker Jeffrey Lee Parson aus Hopkins, Minnesota, hat sich keine Mühe gegeben, seine Spuren zu verwischen. So hat er beim Umprogrammieren des Original-Blaster-Virus' beispielsweise eine Datei mit teekid.exe benannt, in Anlehnung an sein Web-Pseudonym Teekid. Zudem habe der schwergewichtige Teenager auch schon damit geprahlt, Viren im Internet auszusetzen. Parsons, der noch bei seinen Eltern wohnt, wurde verhaftet, später aber wieder entlassen und unter Hausarrest gestellt. Seine sieben Computer wurden konfisziert. Es drohen ihm eine Strafe von bis zu zehn Jahren Zuchthaus und eine Busse von einer Viertelmillion Dollar. "Damit wollen wir eine Botschaft an alle Cyberkriminellen aussenden, dass das US-Justizdepartement diese Verbrechen ernst nimmt", sagte der zuständige Staatsanwalt John McKay. "Die Handschellen für die Verbrecher sind nicht virtuell, sondern durchaus real." Der 21-jährige niederländische Hacker, der im Jahr 2001 den Virus "Anna Kurnikowa" programmiert hatte, hatte da noch mehr Glück. Er wurde damals zu 150 Stunden Sozialarbeit verdingt. Staatsanwalt McKay informierte im weiteren, dass seine Amtsstelle weiter nach dem Urheber des Original-Blaster-Virus' suche.