Der neuste Trick von Internet-Betrügern: Sluring
Der US-Anbieter von Sicherheitslösungen Fortient warnt in seinem aktuellen Report vor der Gefahr einer neuen Art des Phishings, dem so genannten Sluring (Service Luring). Cyberkriminelle locken dabei Opfer mit falschen Versprechen auf Sites und versuchen ihnen ihre persönlichen Daten zu entlocken, in dem sie Dienstleistungen versprechen, die der Nutzer jedoch nie erhält.
Ein Beispiel für Sluring ist eine Webseite namens Scan-Messenger. Diese verspricht den Opfern zu überprüfen, ob andere Messenger-Mitglieder den User von ihrer Kontaktliste gelöscht oder geblockt haben. Die User sollen dazu E-Mail-Adresse und Passwort angeben. Mit den Login-Daten wird der Nickname durch die URL von Scan-Messenger ersetzt, um so andere Opfer auf die Seite zu locken. Mit dem so gewonnenen Traffic wollen die Betreiber Werbeeinnahmen generieren.
„Service-Luring Websites werden seltener deaktiviert als Phishing-Sites, da im Grunde keine wirkliche Rechtsverletzung stattfindet und die Websites jeweils eigene Bedingungen und Konditionen haben“, erklärt Guillaume Lovet, Manager des Fortiguard Global Security Research Team.
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