EDS entlässt, Gewerkschaft //Syndikat reagiert

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Der IT-Dienstleister EDS Schweiz will in Zürich weitere 110 Stellen streichen. Fast allen betroffenen Mitarbeitern soll gekündigt werden. 30 Personen wurden am Standort Genf bereits entlassen. Als Grund für die Entlassungen gibt EDS die düstere Umsatzprognose für das Jahr 2004 an, sowie die Konsolidierung in der Airline-Branche, woher ein grosser Teil der EDS-Kunden stammen. Heute Donnerstagabend wird das von der EDS-Geschäftsleitung eingeleitete Vernehmlassungsverfahren ablaufen. Nächste Woche dürften die betroffenen Mitarbeiter über ihre Kündigung informiert werden. Die Online-Gewerkschaft //Syndikat kritisiert die Vorgehensweise von EDS. Anstrengungen, eine andere Lösung zu finden, seien unterlassen worden, so Philippe Surber gegenüber dem NetzwocheTicker. Das Vernehmlassungsverfahren sei eine Farce, die Entlassungen seien schon vor der Konsultationsphase beschlossene Sache gewesen. Dass die von EDS eingehaltenen obligatorischen zehn Tage für diese Massenentlassung ausreichend sind, bezweifelt Surber. Für heute Donnerstag hat //Syndikat zu einer Informationsveranstaltung nach Zürich geladen, wo die Angestellten über deren Rechte und Möglichkeiten informieren werden sollen.