eVanti.ch plant E-Government-Datenbank

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Die Initiative des Bundes eVanti.ch zur Förderung und Koordination von E-Government wurde nach rund einjähriger Aufbauphase heute Montag, 29. September offiziell lanciert. In seinem Eröffnungsreferat anlässlich der Auftaktveranstaltung in Luzern hat Bundesrat Kaspar Villiger auf die grossen Potenziale von E-Government für alle Beteiligten hingewiesen. Die Zusammenarbeit der Verwaltung könne horizontal und vertikal erleichtert, intensiviert und verbilligt werden. Für ein kostengünstiges und bürgerfreundliches E-Government in guter Qualität ist gemäss Villiger eine weitgehende Standardisierung sowie die Mehrfachnutzung einmal entwickelter Lösungen zwingend. Die Initiative eVanti.ch unter Federführung des Informatikstrategieorgans des Bundes (ISB) agiert als Koordinator, der für Austausch, Portfoliopflege, Benchmarking sowie die interne und externe Kommunikation von E-Government-Lösungen verantwortlich ist. Die Initiative setzt vor allem auf zwei Lösungswege: Erstens soll eine E-Government-Datenbank den Beteiligten auf allen Ebenen einen Überblick darüber verschaffen, wer im Land an welchen Lösungen arbeitet, die gegebenenfalls übernommen werden können. Zweitens will eVanti.ch die Fortschritte in der Umsetzung von E-Government regelmässig messen. Bis Ende 2005 soll die Schweiz in den relevanten internationalen E-Government-Benchmarks im ersten Drittel rangieren.