Financial Times pfeift auf Apple
Als Konsequenz im Streit um den Zugang zu den begehrten Kundendaten hat die Financial Times ihre iPad- und iPhone-Apps aus dem App-Store entfernt.
Das britische Wirtschaftsblatt Financial Times und Apple konnten sich im Streit um Kundendaten nicht auf einen Kompromiss einigen, erklärte ein Sprecher der Financial Times. Apple hatte den Zugriff auf die Kundendaten von Abonnenten des Blattes gefordert, was dieses aber ablehnte.
Daraufhin hat die Financial Times ihre iPad- und iPhone-Applikationen aus Apples Online-Store entfernt. Seit Kurzem verlangt Apple, dass sogenannte App-Abonnements über den eigenen App Store abgewickelt werden müssen. So erhält der Konzern wertvolle Daten von Millionen Handy- und Tabletnutzern.
Das vor eineinhalb Jahren vorgestellte iPad war ein wesentlicher Treiber der steigenden FT.com-Abonnements. Sie machen inzwischen rund ein Viertel der gesamten Abos aus. Um unabhängiger von Apple zu werden, hat die FT im Juni als erste grosse Zeitung eine Web-basierte Version seiner mobilen App gestartet. Dort können sich Abonnenten bald von jedem Gerät aus über den Internet-Browser anmelden. Eine Version der Web-App für das Google-Betriebssystem Android wird für September oder Oktober erwartet.
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