High Performance Computing: Server-Markt verbucht Rekordumsatz
Der Server-Markt für High Performance Computing (HPC) hat 2011 um 8,4 Prozent zugelegt und das Jahr mit einem Rekordumsatz von 10,3 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. IBM und HP liefern sich hier ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Vorherrschaft im Markt. Die Sparte "Supercomputer" legte auf dem HPC-Server-Markt am meisten zu.
Der Server-Markt für High Performance Computing (HPC) hat um 8,4 Prozent zugelegt und 2011 mit einem Rekordumsatz von 10,3 Milliarden US-Dollar geschlossen, wie IDC in einer Pressemitteilung berichtet. Die Resultate übertrafen IDCs Erwartungen, das mit einem Jahreswachstums von 7,2 Prozent rechneten.
Während der Absatz von HPC-Servern im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent abnahm, legten die durchschnittlichen Verkaufspreise zu. Dies sei ein Hinweis, dass der Trend auf dem HPC-Server-Markt zum Verkauf von grösseren Systemen tendiere, wie IDC erklärte.
IMB und HP zweiter, Dell dritter
Mit Marktanteilen von 32,6 Prozent, respektive 32,1 Prozent teilen sich IBM und HP den zweiten Platz auf dem HPC-Server-Markt. IBM konnte mit einem Wachstum von 19,3 Prozent gegenüber Vorjahr zulegen, während HP seinen Umsatz um 9,6 Prozent steigerte. Mit 14,5 Prozent Marktanteil und einem Umsatzwachstum von 2,1 Prozent behielt Dell seinen dritten Platz.
"Supercomputer" auf dem Vormarsch
Im Rampenlicht des HPC-Segments standen vor allem die sogenannten "Supercomputer". Die Systeme, die sich für 500 000 Dollar und mehr verkaufen, legten um 24 Prozent und generierten einen Umsatz von 4,4 Milliarden Dollar.
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