IBM legt kräftig zu
IBM meldet für das dritte Quartal 2003 Umsatz- und Gewinnsteigerungen. Der Nettogewinn betrug 1,785 Milliarden US-Dolllar. Das sind 480 Millionen Dollar mehr als im Vorjahresquartal. Dabei hat vor allem das Dienstleistungsgeschäft zum guten Resultat beigetragen.
Der Gesamtumsatz von IBM stieg um neun Prozent auf 21,5 Milliarden Dollar. Die Steigerung bei den Dienstleistungen betrug 16,7 Prozent (auf 10,38 Milliarden Dollar), bei der Software 11,3 Prozent (auf 3,46 Milliarden Dollar). Dagegen schrumpften die Hardware-Umsätze um 1 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar.
Geographisch betrachtet nahm der Umsatz in der Region Europa/Naher Osten/Afrika nahm am stärksten zu, nämlich um 19 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar. In Nord- und Südamerika legte IBM um vier Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar und im asiatisch-pazifischen Raum um elf Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar zu.
Dennoch enttäuscht IBM die Branche mit diesen Zahlen, die sich ein deutlicheres Zeichen erhofft hat: IBM-Chef Samuel Palmisano sprach an der Pressekonferenz denn auch von einer Stablisierung der Wirtschaft, nicht aber von einem Aufschwung. Für das nächste Jahr erwartet IBM die Schaffung von 10'000 neuen Stellen in wichtigen Bereichen wie Service, Linux sowie Software und Hardware mit offenen Standards nötig sein wird.
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