Internet- und Handy-Pornografie ist die grösste Sorge der Schweizer

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von fgr@netzwoche.ch
Die grösste Sorge der Schweizer Konsumenten ist der Missbrauch von Internet und Handy für Pornografie. Dies zeigt das aktuelle Sorgenbarometer des Konsumentenforums KF. Auf einer Notenskala von 1 (überhaupt nicht besorgniserregend) bis 6 (sehr besorgniserregend) gaben die Schweizer Konsumenten dem Thema die Note 4,7. Damit wird Internet- und Handypornografie als besorgniserregender eingestuft als die Gesundheitskosten (Note 4,6), die in den vergangenen zwei Jahren das Sorgenbarometer anführten. Für KF-Präsidentin Franziska Troesch-Schnyder macht das Ergebnis deutlich, dass der Boom im Bereich der neuen Medien einer erhöhten Wachsamkeit aller Beteiligten bedarf. „So interessant und positiv die rasante Entwicklung ist, so stark sind wir auch gefordert, die negativen Auswüchse zu bekämpfen“, erklärt sie. Die drittgrösste Sorge der Schweizer Konsumenten sind die hohen Treibstoff- und Erdölpreise (Note 4,5), gefolgt von „aggressiven und belästigenden Werbungen“ (Note 4,3). Auf den hinteren Plätzen der Sorgenrangliste liegen Themen wie Preiserhöhungen bei Grundnahrungsmitteln oder im öffentlichen Verkehr, Mietzinserhöhungen oder zunehmende Rückrufe von fehlerhaften Produkten. Durchgeführt wurde die Befragung unter rund 1'000 Schweizern zwischen November und Dezember durch das Meinungsforschungsinstitut Isopublic.
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