Jeder zweite würde für Internet-Content bezahlen

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52 Prozent der Deutschen Internetnutzer sind bereit, für hochwertige Inhalte und Dienste im Internet zu bezahlen. Dies ist das Ergebnis der @facts-Sonderauswertung zum Thema Paid Content, die von SevenOne Interactive, IP Newmedia und Lycos Europe veröffentlicht wurde. 16,71 Millionen potenziellen Käufern in Deutschland (52 Prozent der Internetbenutzer) standen im ersten Quartal 2003 gemäss der Studie nur 5,22 Millionen Personen gegenüber, die es kategorisch ablehnten, für Dienste und Inhalte im Internet etwas zu bezahlen. Damit sei der Anteil der Verweigerer von 21 Prozent im August 2002 auf nur noch 16 Prozent geschrumpft. Am grössten ist laut @facts die Bereitschaft, für Inhalte Geld auszugeben, wenn es sich um Downloads von Software- oder Musikdateien handelt. Aber auch Testergebnisse für bestimmte Produkte stehen hoch im Kurs. Frauen neigen dagegen eher dazu, für das Versenden von SMS, Gesundheitsinformationen und das Herunterladen von Büchern Geld auf den Tisch zu legen. In der Studie nicht berücksichtigt wurden die beliebten Kategorien wie Diät-Coaches oder Partnerschaftsplattformen. Eine grosse Mehrheit von 80 Prozent würde die kostenpflichtigen Angebote am liebsten pro genutzter Information, zum Beispiel über die Telefonrechnung, bezahlen. Langfristige Bindungen, also die Nutzung von Dienstleistungen und Services im Abonnement, können sich aktuell nur etwa 14 Prozent vorstellen. Allerdings machen Abo-Gebühren derzeit noch den weitaus grössten Anteil am Umsatz mit Paid Content aus, vor allem weil valable Micropayment-Lösungen noch selten sind.