Mobile Anwender sind risikobereiter und leiden unter mehr Spam und Phishing

Uhr | Aktualisiert
von jgr@netzwoche.ch
Je mobiler ein Endanwender ist, desto wahrscheinlicher wird er vertrauliche Informationen über potenziell unsichere Instant Messaging- oder Web-Mail-Services versenden. Das zeigt eine internationale Studie von Trend Micro. Nach Angaben von Befragten aus Deutschland, Grossbritannien und den USA sind Nutzer von mobilen Geräten darüber hinaus eher als Desktop-Nutzer zu riskantem Online-Verhalten bereit, wie zum Beispiel dem Besuch von Social-Networking-Sites oder dem Download von Filmen aus dem Unternehmensnetzwerk heraus. So gaben 54 Prozent der deutschen Laptop-Nutzer an, schon einmal ausführbare Dateien über das Unternehmensnetzwerk heruntergeladen zu haben. Bei Desktop-Nutzern waren es im Vergleich dazu nur 41 Prozent. Ausserdem stellte die Studie fest, dass mobile Anwender in allen befragten Ländern ausser Japan eher Ziel eines Spam-Mails oder einer Phishing-Attacke werden als Desktop-User. In Deutschland haben beispielsweise 80 Prozent der mobilen Anwender in den letzten drei Monaten Spam am Arbeitsplatz erhalten, bei Desktop-Nutzern waren es 70 Prozent.
Tags