Nach Demonstrationen ist Burmas Internet erneut massiv eingeschränkt
Seit gestern ist der Internetzugang in Burma erneut eingeschränkt: Ein Mitarbeiter des von der Militärregierung kontrollierten Telco Burma Teleport sagte heute gegenüber den Presseagenturen, dass Internetnutzer wegen einer technischen Panne seit mehr als 24 Stunden keinen Zugriff auf internationale Websites hätten. Zudem sei es seit Donnerstagmorgen nicht mehr möglich, E-Mails ins Ausland zu verschicken.
Erstmals seit den Demonstrationen im September protestierten in Burma am Mittwoch wieder buddhistische Mönche. Ende September schlug die burmesische Militärregierung die Proteste gewaltsam nieder. 13 Menschen wurden dabei getötet, laut Diplomaten in Rangun sollen es aber weit mehr sein. Um zu verhindern, dass Informationen über das Vorgehen der Regierung via E-Mails und Blogs in der Weltöffentlichkeit verbreitet werden können, unterband die Militärregierung auch Ende September den Internetzugang.
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