Nur knapp 6 Prozent der EU-Bürger mit Breitband
Die Anzahl der Breitbandanschlüsse in der EU ist in den vergangenen 12 Monaten um gut 150 Prozent gestiegen. 6,1 Prozent der EU-Bürger hatten im Januar dieses Jahres breitbandigen Zugriff aufs Internet, die meisten allerdings in städtischen Gebieten. Innerhalb der EU bestehen aber noch grosse länderspezifische Unterschiede. Die Leistung der einzelnen Staaten sei neben geografischen und demografischen Gegebenheiten besonders abhängig vom Grad an Wettbewerb unter den Breitbandanbietern. Breitband-Märkte mit stärkerem Wettbewerb würden schneller wachsen, heisst es in einer Mitteilung der Kommission. Wettbewerb alleine reiche aber nicht, wichtig sei auch die Verfügbarkeit innovativer Inhalte, Applikationen und Dienstleistungen. Um die Verbreitung breitbandiger Vernetzung in den Mitgliedsländern weiter voranzutreiben, trafen sich gestern die EU-Kommunikationsminister in Irland. Dabei kam es auch zu Treffen mit CEOs von Unternehmen der Breitband-Wertschöpfungskette.
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