Open Source zieht in die Bundesverwaltung ein
Open Source Software soll in der Bundesverwaltung in Zukunft gleich behandelt werden wie lizenzierte Software. Der Bund will sich so einen grösseren Handlungsspielraum verschaffen und die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten verringern. So die Entscheidung der zweiten OSS- Tagung (Open Source Software Strategie) der Bundesverwaltung. Es diskutierten über 200 Teilnehmer aus der Bundesverwaltung sowie Kantonen und Gemeinden. Was im vergangenen Jahr noch hitzig diskutiert worden sei, betrachte man heute nüchtern, schreibt das Informatikstrategieorgan Bund (ISB) heute Mittwoch in einer Medienmitteilung. Es werden in Zukunft bei lizenzierter und Open Source Software die gleichen Auswahlkriterien angewendet: Es interessierten vor allem Wirtschaftlichkeit, Rechtsaspekte und die parallele Verwendung, erklärte Jürg Römer, Delegierter für die Informatikstrategie des Bundes an der Tagung.
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