Schlag gegen Kinderporno-Organisationen

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Deutschen Cyberpolizisten ist ein grosser Schlag gegen die weltweit agierende Kinderpornografie-Szene gelungen. Die vom Landeskriminalamt Sachsenanhalt koordinierte Aktion hat 26'500 pädophilieverdächtige Internetnutzer in 166 Ländern zu Tage gefördert. Die Operation "Marcy" hat allein in Deutschland zur Durchsuchung von 502 Wohnungen geführt. Hunderte Computer sowie zig-tausend CDs wurden beschlagnahmt. Von den 530 Verdächtigen sei rund die Hälfte geständig, wurde mitgeteilt. Die Pädophilen rekrutierten sich aus allen Gesellschaftsschichten und Berufen, darunter auch Lehrer und Kindsbetreuer. In der Schweiz wurde Anfang September eine Aktion gegen Kinderpornographie im Internet durchgeführt. Dabei wurden Hausdurchsuchungen bei 15 Personen durchgeführt. Zur aktuellen in Deutschland gestarteten Grossaktion haben die Behörden noch nicht im Detail informiert. Der Schlag gegen die internationalen Kinderporno-Ringe erstreckt sich aber auch in die Schweiz. Bisher seien acht Verfahren eingeleitet worden, erklärte am Freitag ein Sprecher des Bundesamtes für Polizei (BAP). Man gehe davon aus, dass die deutschen Behörden weiteres belastendes Material übermitteln würden. Man rechne damit, dass es insgesamt zu einigen Dutzend Strafverfahren in der Schweiz kommen könnte.