Swiss verliert Millionen wegen Leck im Buchungssystem – EDS kann nichts dafür

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Von Anfang Jahr bis Mitte März konnten Reiseagenten hunderte von Normalpreis-Tickets der Swiss zu Billigpreisen buchen, berichtete die Handelszeitung am Dienstag. Möglich gemacht hätten dies Lecks im Buchungssystem der nationalen Fluggesellschaft. Swiss hat die Lecks und deren "missbräuchliche" Nutzung zwar gegenüber der Handelszeitung bestätigt, wollte aber weder zum Ausmass noch zur Schadensumme Stellung nehmen. Diese dürfte laut Experten mindestens in einem sechsstelligen Bereich liegen. Summiert man die Einnahmenausfälle durch die Ausnutzung sämtlicher Mängel des Buchungssystems, dürfte der Fehlbetrag in den letzten zwölf Monaten in die Millionen gehen, schreibt die Handleszeitung. Obwohl in der Handleszeitung mit keinem Wort vom IT-Outsourcer EDS die Rede war, wehrt sich das Unternehmen heute in einer Pressemitteilung vehement gegen die Darstellung der Handelszeitung. EDS habe mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, dass in der Handelszeitung über Informatik-Mängel im SWISS-Buchungssystem berichtet wurde, so die Mitteilung. Fakt sei, dass technische Mängel nicht beständen – vielmehr seien Prozess-Schwächen ausgenutzt worden. Interessanterweise ist auch nicht von "Informatik-Mängeln" die Rede im Artikel der Handelszeitung, sondern nur von "Lecks" und "Mängeln".