Symantec: 19 Prozent mehr Angriffe als im Vorjahr

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In seinem jüngsten Security Threat Report macht der Antivirenspezialist Symantec in diesem Jahr einen Trend hin zu komplexeren Bedrohungen aus. Solche Bedrohungen – Kombinationen aus bösartigem Code und gezielter Schwachstellenausnutzung – machten im ersten Halbjahr 2003 60 Prozent aller eingesendeten Viren aus. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen sie damit um 20 Prozent zu. In die Trendanalyse gehen die Daten der Managed Security Services-Kunden von Symantec ein, sowie von über 20000 registrierten Sensoren des DeepSight Threat Management Systems, das weltweit Angriffsaktivitäten in über 180 Ländern überwacht. Gleichzeitig, so der Report weiter, nehme die Verbreitungsgeschwindigkeit der komplexen Bedrohungen zu, wie die Würmer Slammer und Blaster bewiesen haben. In Zukunft werde vermehrt mit Netzwerkverkehrs-Behinderungen zu rechnen sein, prognostiziert Symantec. Geschrumpft sei auch die Zeitspanne von der Entdeckung einer Schwachstelle bis zu deren Ausnützung durch Viren. Die Gesamtrate der Angriffsaktivitäten ist im Vergleich zu ersten Halbjahr 2002 um 19 Prozent gestiegen.