Tauschbörsen wollen für die Musikindustrie Geld verdienen
Die Distributed Computing Industry Association, der Tauschbörsen-Verband, hinter dem Kazaa- und Altnet-Entwickler Sharman Networks steht, hat der Musikindustrie ein Friedensangebot unterbreitet. Gemäss einem Bericht der Washington Post von gestern Donnerstag hat der Verband eine DRM-basierte Pay-Lösung für Musik im Köcher, mit der pro Monat 900 Millionen US-Dollar einzunehmen sein sollen. Voraussetzung dafür wäre aber, dass andere Tauschbörsenanbieter wie etwa Grokster oder eDonky bei dem Plan mitmachten. Der Branchenverband RIAA reagierte gemäss Washington Post sehr reserviert auf den Vorschlag: Angebote, die den Nutzer dazu verleiten würden, die Gesetze zu brechen, seien kaum ernst zu nehemen.
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