UBS streicht jede 5. Informatikstelle
Die UBS streicht 700 bis 800 Stellen im Bereich ihrer rund 3'500 Mitarbeiter zählenden Informatik. Die Massnahme ist Teil der internen Reorganisation, zu der auch die Ablösung von veralteten Unisys-Grossrechnern durch IBM-Mainframes sowie der Abbau der verschiedenen Business Technology Centres (BTC) gehört, schreibt die Sonntagszeitung. Die BTC werden zu drei neuen "Liefereinheiten" zusammengeschrumpft. Während die Kader offenbar schon darüber informiert sind, wer unter dem neuen Organigramm noch benötigt wird, soll auf "Ebene Mitarbeiter" Anfang Oktober informiert werden, wer seine Arbeitsstelle verliert und wer bleiben darf.
Die UBS gibt sich gegenüber der SoZ zugeknöpft. "Zu konkreten Zahlen können wir keine Stellung nehmen", so UBS-Sprecher Serge Steiner. "Diese Reorganisation läuft im Rahmen eines Sparprogramms, das den Abbau von Doppelspurigkeiten und Kostensenkungen bringen soll." Gemäss einem Insider verspricht sich die UBS von der Reorganisation Einsparungen in der Grösse von 50 Millionen Franken.
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