United Security Providers geht Technologiepartnerschaft mit Phion ein
Der Schweizer IT-Sicherheitsanbieter United Security Providers möchte noch in diesem Jahr durch Zukäufe wachsen. „Wir streben eine nächste Akquisition in den nächsten zwölf Monaten an, das Target ist aber noch nicht zu benennen“, sagte der CEO Michael Liebi gegenüber der Netzwoche. Derzeit beschäftigt United Security Providers 80 Mitarbeiter, angestrebt sind 150 Mitarbeiter. „Mit dieser Leistungsfähigkeit kann man sich dann schon deutlich gegenüber Firmen mit 15 oder 20 Mitarbeitern absetzen“, so Liebi. Denn im Moment ist der Schweizer Security-Markt stark zersplittert. Sein Volumen beziffert Liebi mit etwa einer Milliarde Franken.
Gestern gab United Security Providers bekannt, mit Phion, österreichischer Anbieter für Lösungen zum Schutz der Unternehmenskommunikation, eine Technologiepartnerschaft eingegangen zu sein. Ein Letter of Intent zum Start dieser Partnerschaft wurde vom Management beider Unternehmen unterzeichnet, die beiden Partner wollen beidseitig das Produktportfolio ausbauen. Als erstes startet Phion mit Hilfe von Web Application Firewalls von United Security Providers mit der Integration von Application Delivery Controllern. Diese dienen der Absicherung und Performanceoptimierung von Webzugriffen auf interne Server. Schon früher gab United Security Providers bekannt, in diesem Jahr mit Hilfe von Partnerschaften im Ausland expandieren zu wollen.
United Security Providers entstand vor rund einem Jahr durch das Zusammengehen der Firmen Tetrade, Netbeat und Sophia Schweiz. Das neue Unternehmen hat sich auf IT-Sicherheit spezialisiert, denn für einen Schweizer Full Service IT-Provider sei das Thema IT einfach zu gross und zu komplex, erklärt Liebi. Mehr zu Liebes Einschätzungen zum Schweizer IT-Sicherheitsmarkt und zu seinen Plänen für United Security Providers lesen Sie in der aktuellen Netzwoche 33 von heute Mittwoch.
Widerstand gegen Rechenzentren
US-Zwischenwahlen schicken KI-Aktien auf Talfahrt
Uhr
"GPT-6 Cyber"
OpenAI schickt neues KI-Modell auf Schwachstellensuche
Uhr
Die Lösung heisst Corn-i
Dieser eine nervige Freund, der beim Filmeschauen immer Fragen stellt
Uhr
Neue Kriterien für Ausschreibungen
Politiker wollen weniger digitale Abhängigkeiten für kritische Staatsaufgaben
Uhr
Videoanalyse mit Datenschutzvorkehrungen
SBB wollen Zugauslastung mit KI in Echtzeit erfassen
Uhr
Vier Handlungsfelder
Kanton Basel-Stadt verabschiedet KI-Strategie
Uhr
Success Story: Swisscom
Wie die Parlamentsdienste KI sicher nutzbar machen
Uhr
Lieferengpässe
Tablet-Markt ist weiter unter Druck
Uhr
"LLMJacking"
Cyberkriminelle kapern LLM-Zugänge und treiben Cloud-Rechnungen hoch
Uhr
Cisco-Umfrage
Schweizer Firmen bleiben bei der Cyberabwehr im Reaktionsmodus
Uhr