Zurich Insurance zahlt 3,6 Millionen Franken wegen verlorenen Kundendaten
Wegen des Verlusts von Kundendaten ist die Zurich Insurance plc, eine britische Tochter der Zurich Financial Services Group (ZFS), von der zuständigen Finanzaufsicht FSA zu einer Strafe von 2,28 Millionen Pfund (3,6 Millionen Franken) verurteilt worden. Das ist die höchste Strafe, die jemals von der britischen Finanzaufsichtsbehörde wegen des Verlustes von Daten verhängt wurde.
Zurich Insurance hatte 2008 während eines Datentransfers mit einem Datensicherungszentrum in Südafrika vertrauliche Informationen von 46'000 Kunden verloren. Es sei jedoch nicht sicher, ob die Daten missbraucht wurden, teilte die FSA mit. Die Behörde begründete die Millionenbusse damit, dass der Versicherer nicht den Nachweis erbracht habe, dass der damalige Datentransfer überwacht wurde.
Margaret Cole, die FSA-Direktorin Strafverfolgung und Wirtschaftskriminalität, kommentierte: "Zurich UK behandelt ihre Kunden wirklich schlecht. Das Unternehmen war völlig blind und hat überdies den Datenverlust-Vorfall erst ein Jahr später bemerkt".
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