Russischer Staat soll Cyberangriff vorbereitet haben
Die USA und Grossbritannien haben russische Hacker hinter einem grossen Angriff auf kritische Infrastrukturen identifiziert. Switches, Router und Firewalls wurden angegriffen. Den Angriff soll der russische Staat beauftragt haben.
Seit mehreren Monaten haben russische Hacker versucht, Zugriff auf kritische Infrastrukturen zu erlangen. Wie das FBI, das Ministerium für Inlandsicherheit der USA und das britische Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) berichten, gab der russische Staat die Angriffe in Auftrag.
Die Hacker hätten versucht, Netzwerke von Bundesbehörden, Firmen und Nichtregierungsorganisationen zu infiltrieren. Dazu nutzen sie sogenannte "Man in the Middle"-Angriffe, wie die NZZ schreibt. Ziele der Angriffe waren etwa Router, Switches und Firewalls. Vor allem Geräte von Cisco standen gemässe dem Bericht der Behörden im Visier der Angreifer.
Zu den angegriffenen Organisationen zählten etwa der britische Gesundheitsdienst National Health Service oder Kraftwerke. Die britischen- und US-Behörden sprechen nicht nur von russischen Hackern, sondern "vom russischen Staat beauftragten Hackern", wie die NZZ weiter schreibt. Die Angriffe würden von den Sicherheitsbehörden schon mehrere Monate lang beobachtet. Den Behörden zufolge sollten grössere Cyberangriffe vorbereitet werden. Angaben zu möglichen Schäden machten die Behörden nicht.
Gegenüber Forbes dementierte die russische Botschaft im Vereinigten Königreich die Anschuldigungen. Die Sicherheitsbehörden hätten keine eindeutigen Beweise vorgelegt, dass Russland hinter dem Angriff stecke. Russland plane keine Cyberangriffe auf Grossbritannien, betonte eine Sprecherin der Botschaft gegenüber Forbes.
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