"Confidential Computing"

Swisscom und Cloud-Giganten wollen Prozessoren endlich sicher machen

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Ein neuer Branchen-Verein setzt sich ein für mehr Sicherheit in der Datenverarbeitung zwischen Servern und der Edge. Das Confidential Computing Consortium steht unter dem Dach der Linux Foundation. Zu den Gründungsmitgliedern zählen die ganz grossen der Techbranche – und die Swisscom.

(Source: youngID / iStock.com)
(Source: youngID / iStock.com)

Einige der grössten Unternehmen der Tech-Branche haben das sogenannte "Confidential Computing Consortium" (CCC) gegründet. Ziel sei es, die Datenverarbeitung zwischen On-Premise-Systemen, der Cloud bis hin zur Edge sicherer zu gestalten, berichtet "ZDNet.de". Zu diesem Zweck will die Organisation entsprechende Werkzeuge und Strategien entwickeln.

Das Konsortium steht unter dem Dach der Linux Foundation. Mit an Bord sind die Swisscom, Microsoft, Google, IBM, Intel, Arm, Red Hat, Alibaba, Tencent und Baidu.

Geplant sei, geschützte Bereiche in Prozessoren bereitzustellen. Solche Trusted Execution Environments (TEEs), auch bekannt als Enklaven, sind Bereiche des Speichers in der CPU, in denen nur bestimmte Anwendungen Daten schreiben und lesen dürfen. TEEs kommen häufig im Cloud Computing zum Einsatz, um zu verhindern, dass die Nutzer nicht gegenseitig Daten abgreifen können, wie es im Bericht weiter heisst.

Das Konsortium will Open-Source-Tools lancieren, welche die Arbeit mit Enklaven erleichtern sollen. Intel soll ein Software Development Kit beisteuern und Microsoft eine entsprechende Entwicklungsumgebung.

Das Informatiksteuerungsorgan des Bundes publizierte einen Leitfaden für Open Source Software in der Bundesverwaltung. Das Dokument zeigt auf, wie der Bund quelloffene Software fördern kann. Lesen Sie hier mehr dazu.

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