Update: Temenos schliesst Übernahme von Kony ab
Temenos hat einen US-amerikanischen Konkurrenten aufkaufen: den Softwarehersteller Kony. Temenos liess über eine halbe Milliarde US-Dollar für den Deal springen.
Update vom 26.9.2019: Temenos hat die Übernahme des US-Rivalen Kony unter Dach und Fach gebracht, wie das Unternehmen mitteilt. Der Zukauf soll ab 2021 zum Gewinn von Temenos beitragen. Durch die Übernahme erhofft sich Temenos, im US-amerikanischen Markt noch in diesem Jahr rund 200 Millionen Dollar umzusetzen – etwa doppelt so viel wie im vergangenen Jahr.
Originalmeldung vom 30.8.2019:
Temenos will sein Geschäft in den USA ankurbeln. Zu diesem Zweck plant der Genfer Hersteller von Bankensoftware, einen Rivalen in Nordamerika zu übernehmen. Für das texanische Unternehmen Kony soll Temenos 559 Millionen US-Dollar auf den Tisch legen, wie die "NZZ" berichtet.
Durch den Deal könnte sich Temenos Zugang zu den US-amerikanischen Grossbanken und Sparkassen verschaffen, heisst es im Bericht. US-Behörden müssen die Übernahme allerdings noch genehmigen. Temenos will den Zukauf im letzten Geschäftsquartal 2019 abschliessen.
Kony bietet insbesondere cloudbasierte Software für Banken an. Auch Temenos betreibt dieses Geschäft. Doch gemäss "NZZ" lief es für das Genfer Unternehmen im SaaS-Bereich in jüngster Zeit schlechter als im herkömmlichen Geschäft mit Lizenzen.
Kommt der Deal zustande, erhöht sich die Zahl der Temenos-Mitarbeiter in den USA auf über 700 Angestellte. Wie es im Bericht weiter heisst, erhofft sich Temenos, 2019 im US-amerikanischen Markt rund 200 Millionen Dollar umzusetzen – etwa doppelt so viel wie im vergangenen Jahr.
Also steigert Konzerngewinn um 61 Prozent
Update: Datenabfluss bei Genfer Stiftung für Erwachsenenbildung schwerer als gedacht
Aricoma übernimmt Schweizer Unternehmen Dentsu Tracking
Switch Cloud unter neuer Leitung
Microsoft lanciert KI-Modell zur Erkennung und Behebung von Schwachstellen
So variantenreich tricksen Betrüger mit Deepfakes
Infomaniak bereitet Börsengang vor
Update: Dream Security liebäugelt mit Schweizer Cybersecurity-Markt
KI-Boom bringt Halbleiter-Hersteller ans Limit