Arcplace digitalisiert Briefe für Winterthur
Arcplace übernimmt die Digitalisierung des Posteingangs der Winterthurer Stadtverwaltung. Der IT-Dienstleister hat für 3,3 Millionen Franken den Zuschlag erhalten und wird künftig sämtliche Briefe zentral einscannen und verteilen.
Die Stadt Winterthur will seine Verwaltungsprozesse digitalisieren. In diesem Zuge suchte die Verwaltung im Mai 2024 einen externen Partner, der die eingehende Post digitalisiert. Den Zuschlag in der Höhe von 3,3 Millionen Franken hat nun die Firma Arcplace erhalten, wie es in einer Mitteilung heisst.
Der IT-Dienstleister wird künftig die wöchentlich rund 11'000 eingehenden Briefe einscannen, digital verteilen und weiterverarbeiten. Die Realisierung des Projekts werde in den kommenden Wochen beginnen, um für die Einführung 2025 startklar zu sein, schreibt das Unternehmen.
Robbert Spierings, CEO und Gründer von Arcplace. (Source: arcplace.ch)
"Wir freuen uns sehr, dass wir die Stadtverwaltung Winterthur davon überzeugen konnten, dass wir über das nötige Know-how und Team verfügen, um einen professionellen digitalen Posteingangsservice zu erbringen. Wir sind dankbar für das uns entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf eine lange und fruchtbare Zusammenarbeit", erklärt Robbert Spierings, CEO und Gründer von Arcplace.
Das Zürcher Unternehmen setze sich gegen sechs Mitbewerber durch.
Lesen Sie ausserdem: Trotz Offenheit gegenüber Digitalisierung fehlen vielen Schweizer Gemeinden die personellen und finanziellen Ressourcen dafür, wie eine Umfrage zeigt.
Ein kleiner Sprung für den Muskel, ein grosser Schritt für die Robotik
Update: Betrüger kapern wieder Whatsapp-Konten mit erfundenen Abstimmungen
Warum KI allein noch keine besseren Services schafft
Warum KI-Transformation mehr als digitale Reife braucht
Schweizer Tech-Dienste dürfen Daten mit europäischen Strafverfolgern teilen
Hacker klauen bei Binance Kryptogeld im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar
Bund lanciert KI-freundliches Statistikportal
Wie IT-Lieferketten und Insider zur Gefahr werden können
IT-SA plant nach Besucherrekord zusätzliche Halle und neuen Markenauftritt