OpenAI entdeckt geheimes Aufnahmegerät im Büro
Das FBI ermittelt gegen einen Mitarbeiter von OpenAI, der in einem der Büros des KI-Unternehmens ein Aufnahmegerät platziert haben soll. Das Aufnahmegerät ist in einem Konferenzraum der Führungsebene gefunden worden.
In einem Büro der KI-Entwicklungsfirma OpenAI wurde ein "hoch entwickeltes Aufnahmegerät" entdeckt, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heisst. Eine Untersuchung des Geräts durch eigene KI-Modelle habe ergeben, dass es von einem OpenAI-Mitarbeiter platziert wurde. Das FBI sei informiert, der Mitarbeiter entlassen und festgenommen worden.
Die Bundesbehörde FBI machte kurz darauf genauere Angaben. Das Gerät sei in Toilettenpapier eingewickelt in einem USB-Anschluss eines Fernsehers versteckt gewesen. Dieser habe sich in einem Konferenzraum der Führungsebene befunden.
Die Untersuchung sei noch nicht abgeschlossen, hiess es weiter. Die Bundesbehörden gaben an, dass es sich bei dem Mann um einen Saudi-arabischen Staatsbürger, der seit Juni 2025 als Techniker bei OpenAI angestellt war, handle. Der Mann soll das Gerät am 28. September platziert haben, zwei Tage später sei es entdeckt worden.
Ihm werde nun die Nutzung eines elektronischen oder mechanischen Geräts zum Abfangen mündlicher Kommunikation vorgeworfen.
Keine Hinweise auf Zugriff wichtiger Daten
Es lägen derzeit keine Hinweise vor, dass der mutmassliche Täter Zugriff zu Quellcode oder Kundendaten erlangt hätte. OpenAI nehme den Schutz der eigenen Technologie, Daten und Mitarbeitern "sehr ernst". FBI-Direktor Kash Patel schrieb auf X: "Der Schutz amerikanischer SI-Innovation (Anm. d. Red. von Watson: Superintelligenz; normal künstliche Intelligenz) ist von entscheidender Bedeutung und hat für das FBI eine der höchsten Prioritäten."
Dieser Beitrag ist zuerst bei "Watson" erschienen.
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