Ein Wurm bringt fehlenden Microsoft-Patch
Seit Tagen warnen IT-Security-Unternehmen vor Mutationen des LovSAN- respektive Blaster-Wurmes. Der Schädling, so befürchten die Experten, könnte um eine zerstörerischere Funktion erweitert werden. Nun ist eine Mutation aufgetaucht, die genau das Gegenteil zu beabsichtigen scheint. Nachi oder Welchia, so zwei Namen des Wurmes, verbreitet sich über dieselben Löcher wie Blaster. Einmal auf einem Computer festgesetzt, befreit er jedoch das Viren-befallene System von Blaster-Dateien. Danach versucht Nachi, den nötigen Patch von Microsoft herunterzuladen, um das Sicherheitsleck zu schliessen. Schliesslich ist Nachi darauf programmiert, sich am 1. Januar 2004 selbst zu löschen. Trotz dieser positiven Funktion sollte man vorsichtig mit Begriffen wie "Nützling" sein: Auch dieser Wurm verbreitet sich unkontrolliert auf fremden Harddisks, wo er nichts zu suchen hat, und löscht ungefragt Dateien.
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