100'000 ADSL-Kunden erhalten nicht die versprochene Leistung
Insgesamt gibt es in der Schweiz rund 100'000 ADSL-Kunden, die nicht die ihnen versprochene Download-Leistung erhalten und die dennoch den vollen Preis für ihr Breitband-Abonnement zahlen müssen. Dies meldet der "Kassensturz" in einem Bericht von gestern Dienstagabend.
Die Provider hätten ihre Breitband-Leistungen zwar verbessert, aber längst nicht alle Kunden erhalten die versprochene Bandbreite.
Bei Tele2, Sunrise und Bluewin mit den besten gemessenen Werten erhalten 79 respektive 80 Prozent der ADSL-2000-Kunden die volle Leistung. Bei Green.ch und Solnet am Ende des Vergleichs sind es 68 respektive 69 Prozent. In der Mitte des Vergleichs der versprochenen Leistung mit der effektiv erhaltenen Leistung liegen VTX mit 76 und Cablecom mit 71 Prozent eingehaltenen Versprechen.
Das Problem liege bei Swisscom, bei der Infrastruktur auf der letzten Meile, wo die Leistung mit der Distanz des Verteilkastens zum Heimanschluss zunehmend abnimmt, so der Kassensturz.
Rund 15 Prozent aller ADSL-Kunden erhalten gemäss der Messung sogar lediglich 600 oder 1200 Kbit Download-Geschwindigkeit pro Minute. Besonders störend für das Konsumentenmagazin: Wer nur 600 Kbit/s erhält, muss trotzdem das von ihm gebuchte 2000 Kbit/s-Abonnement voll bezahlen. Dazu Swisscom-Sprecher Christian Neuhaus im Bericht: "Wir geben die maximalen Werte an. Wir garantieren aber nicht, dass diese auch erreicht werden." Dass dies die geprellten Kunden ärgern kann, sei sich Swisscom bewusst.
Bei Tele2, Sunrise und Bluewin mit den besten gemessenen Werten erhalten 79 respektive 80 Prozent der ADSL-2000-Kunden die volle Leistung. Bei Green.ch und Solnet am Ende des Vergleichs sind es 68 respektive 69 Prozent. In der Mitte des Vergleichs der versprochenen Leistung mit der effektiv erhaltenen Leistung liegen VTX mit 76 und Cablecom mit 71 Prozent eingehaltenen Versprechen.
Das Problem liege bei Swisscom, bei der Infrastruktur auf der letzten Meile, wo die Leistung mit der Distanz des Verteilkastens zum Heimanschluss zunehmend abnimmt, so der Kassensturz.
Rund 15 Prozent aller ADSL-Kunden erhalten gemäss der Messung sogar lediglich 600 oder 1200 Kbit Download-Geschwindigkeit pro Minute. Besonders störend für das Konsumentenmagazin: Wer nur 600 Kbit/s erhält, muss trotzdem das von ihm gebuchte 2000 Kbit/s-Abonnement voll bezahlen. Dazu Swisscom-Sprecher Christian Neuhaus im Bericht: "Wir geben die maximalen Werte an. Wir garantieren aber nicht, dass diese auch erreicht werden." Dass dies die geprellten Kunden ärgern kann, sei sich Swisscom bewusst.
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