459 Personen ärgerten sich bei ombudscom über ihren Telekom-Anbieter

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Die seit Mai des letzten Jahres tätig Schlichtungsstelle der Telekombranche ombudscom hat ihren ersten Jahresbericht veröffentlicht. Demnach haben sich in den ersten acht Monaten seit Bestehen der Stelle 459 Personen an sie gewandt, woraus 305 echte Fälle resultierten. Davon wurden 156 im Berichtsjahr abgeschlossen, 60 erfüllten die Eintretensbedingungen nicht oder wurden vom Kunden zurückgezogen. In 91 Fällen wurden Schlichtungsvorschläge erarbeitet, wovon 73 (80 Prozent) von beiden Parteien angenommen wurden. In zwei Fällen lehnten sowohl Anbieter wie Kunde den Vorschlag ab, in 10 Fällen lehnte der Kunde ab und in 6 Fällen der Anbieter.
61 der 305 Beschwerden betrafen Vertragliches, 57 die Rechnungsstellung, 40 die Dienstleistungsqualität und den Kundendienst, 39 die Mehrwertdienste und 31 Hardwareprobleme. Weitere Beschwerdegründe waren unverlangte Dienstleistung, Sperrung oder Annulation der Dienstleistung, SMS, Haustürgeschäft sowie Nummernportierung. Für das Jahr 2006 erwartet die Schlichtungsstelle 600 Beschwerden.
Weiter ansteigen dürfte diese Zahl im Jahr 2007, wenn alle Telekomanbieter im Rahmen des Inkrafttretens des neuen Fernmeldegesetzes zum Betritt der Schlichtungsstelle verpflichtet werden sollen. Derzeit zählen Cablecom, Orange, Swisscom und Sunrise zu den Vereinsmitgliedern.