Aktion gegen Web-Kinderpornografie in der Schweiz

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In der Schweiz hat erneut eine gemeinsam von Bund und Kantonen geführte Polizeiaktion gegen Kinderpornografie im Internet stattgefunden. In sieben Kantonen sowie in der Stadt Bern kam es am 3. September gemäss einer Meldung des Bundesamts für Polizei (fedpol.ch) zu zeitgleichen Hausdurchsuchungen gegen insgesamt 15 Personen. Diese stehen im Verdacht, als Mitglieder von User-Groups Kinderpornografie in Verkehr gebracht zu haben und zu besitzen. Sie werden nun durch die zuständigen Strafverfolgungsbehörden überprüft. Die Auswertung des sichergestellten umfangreichen Materials ist im Gange. Das Bundesamt für Polizei erhielt gegen Ende Jahr 2002 von der zuständigen US-Ermittlungsbehörde FBI erstmals Beweismaterial zu den in Zusammenhang mit Kinderpornografie stehenden User-Groups und den Bezügen zur Schweiz. Darunter befand sich auch umfangreiches Bildmaterial, das eindeutig als kinderpornografisch einzustufen ist. Der Gründer der fraglichen User-Groups wurde im Jahr 2002 in den USA verhaftet und inzwischen wegen Verbreitung von Kinderpornografie zu einer 30-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt.