Amazon: Millionen gespart mit Linux
Das Open-Source-Betriebssystem Linux erlaubt dem Online-Retailer Amazon signifikante Einsparungen. Dies hat Amazons Leiter für Systems Engineering Jacob Levanon anlässlich der LinuxWorld-Messe in San Francisco in einem Vortrag von Anhängern des Betriebssystems mit dem Pinguin gessagt. Wie viel der E-Commerce-Gigant konkret gespart hat, wollte Levanon nicht präzisieren, die Zahl gehe aber in die Millionen. Der grösste Einsparungsposten bei der Umstellung von 92 Prozent der Rechner im Netzwerk ab letzten September liegt bei der Reduktion der benötigten Support-Fachkräften, erläuterte Levanon weiter. Dies sei aufgrund des weltweiten Netzwerks an Open-Source-Entwickler möglich. Die Umstellung habe 120 Tage gedauert. Diese Success-Story bietet jedoch keinen direkten Brennstoff für die Auseinandersetzung Microsoft vs. Linux: Amazon migrierte von einer proprietären Unix-Version zum Pinguin.
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