Ascom verteidigt Powerline

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Nachdem der deutsche RWE-Konzern den Ausstieg aus dem Powerline-Projekt auch wegen technischer Probleme mit den Powerline-Modems von Ascom begründet hatte, trat gestern Ascom-Sprecher Stephan Howeg gegenüber der Schweizerischen Depeschenagentur sda diesem Vorwurf entgegen. Das Produkt sei technisch stabil, sagte er. Würde es Probleme geben, hätte Ascom im Juni keinen Vertrag mit der Moskauer Energiegesellschaft Energomegasbit O.O.O. unterzeichnen können, der die Lieferung von 20000 Powerline-Anschlüssen umfasse. Der Kunde habe das Produkt vor Vertragsabschluss getestet. Ascom sei es gemäss Howeg während der letzten anderthalb Jahren gelungen, den Kundenkreis stark zu erweitern. Andere Kunden seien sehr zufrieden. Von den technischen Kinderkrankheiten der neuen Technologie abgesehen war es nach Ansichten von Branchenbeobachtern vor allem die mangelnde Kundenakzeptanz, die das ehrgeizige RWE-Projekt gestoppt haben. Bis Ende dieses Jahres hätten nach inoffiziellen Informationen nämlich 120000 Kunden gewonnen werden sollen. Und sogar die von der Firma deklarierte Kundenzahl von 2000 sei noch massiv nach oben aufgerundet gewesen. Wer sich vor Ort näher über Ascom Powerline Communications informieren will, hat dazu beispielsweise an der Orbit/Comdex Europe vom 24. bis 27. September Gelegenheit.