Auch Microsoft wurde Opfer von SQLSlammer
Der Serverbetrieb des Softwareriesen Microsoft, deren kommerzielle Browserprogramme wegen unzähliger Sicherheitslöcher besonders anfällig sind auf Viren- und Wurmattacken, wurde am Wochenende selbst Opfer des Wurms SQLSlammer. Dies meldet die New York Times. HELP NEEDED: If you have servers that are nonessential, please shut down, soll die IT-Abteilung nach Entdecken der Attacken ihre Kollegen angefleht haben. Offenbar waren interne Server von der Attacke betroffen, was die Dienste des Microsoft Networks beträchtlich verlangsamte.
Die betroffene Sicherheitslücke war allerdings schon vor Monaten bekannt und Microsoft hatte längst einen Patch dagegen bereit gestellt. Es gehört zu Microsofts Doktrin, die Anwender zur Selbsthilfe zu motivieren und regelmässig die neusten Patches zu installieren. Microsoft weist bei Virenattacken regelmässig die Verantwortung von sich und gibt die Schuld weiter an die Anwender, die sich nicht mit Patches abgesichert haben, zitiert die NYT den Sicherheitsexperten Bruce Schneier von Counterpane Internet Security Inc. Nun hat sich gezeigt, dass diese Haltung unrealistisch ist. Die Attacke wurde mittlerweile von Microsoft bestätigt.
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