Avaya: Wachstumseinbruch beim Gewinn - neuer CEO soll Geschäft ankurbeln

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Der amerikanische Kommunikationsausrüster Avaya konnte im dritten Quartal 2006 zwar seine Umsätze steigern, der Gewinn jedoch entwickelte sich rückläufig. Der Umsatz im vergangenen Quartal belief sich auf 1, 29 Milliarden US-Dollar, was einem Umsatzzuwachs von 5 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr entspricht. Die Produkterlöse wuchsen weltweit um 12 Prozent, in den USA stiegen sie um 15 Prozent an. Mit 44 Prozent Zuwachs gegenüber 77 Prozent im Vorjahresquartal erlitt der Nettogewinn einen Wachstumseinbruch. Allerdings hatte sich im Vorjahr ein einmaliger Steuereffekt günstig auf das Ergebnis ausgewirkt. Auch höhere Kosten hätten die Gewinnentwicklung beeinträchtigt. Kurz nach Börsenschluss gab das Unternehmen einen Wechsel an der Spitze von Avaya bekannt. Das Unternehmen ersetzte den Chef Don Peterson durch Louis D’Ambrosio. Peterson war seit dem Jahr 2000 an der Spitze der Firma. Der neue CEO D’Ambrosio ist ehemaliger IBM-Manager und soll der Firma helfen, mehr Services und Software abzusetzen und das europäische Geschäft zu stärken. Peterson bleibt Avaya weiterhin als „Chairman of the Board“ erhalten.