Bei Day geht es immer mehr ans Eingemachte

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Dem Anbieter von Content Management und Content Infrastructure Software, Day, könnte bald einmal das Geld ausgehen. Am 30. Juni 2002 betrugen die flüssigen Mittel bloss noch 16,9 Millionen Franken. Zum Ende des ersten Quartals waren es noch 29,9 Millionen Franken und Ende 2001 42 Millionen Franken. Die Frage ist bloss, wie der Cashburn reduziert werden kann. Der Nettoverlust im zweiten Quartal 2002 betrug 10,876 Millionen Franken und der Gesamtumsatz belief sich auf 3,582 Millionen Franken. Im ersten Quartal 2002 lag der Gesamtumsatz bei 3,3 Millionen Franken und der Nettoverlust betrug 14,318 Millionen Franken. Der Lizenzumsatz betrug im zweiten Quartal bereits 42 Prozent des Gesamtumsatzes. Im ersten Quartal 2002 waren es 36 Prozent. Es ist eine Verbesserung zu sehen, doch die Kosten müssen weiter reduziert werden. Für das dritte Quartal 2002 rechnet Day, den Umsatz gegenüber dem zweiten Quartal um 10 Prozent steigern zu können. Die operativen Kosten sollen weiter abnehmen und Day möchte vor Mitte 2003 die Profitabilität erreichen. Vielleicht schafft die Geschäftsleitung heute Nachmittag an der öffentlichen Telekonferenz um 17.00 Uhr Klarheit, wie sie das schaffen will.