Bern will Bedag nicht verkaufen
In einer Motion forderte der Berner FDP-Grossrat Erwin Fischer, dass der Kanton Bern seine hundertprozentige Beteiligung am Informatikdienstleister Bedag verkaufen soll. Der Regierungsrat lehnt dies jedoch „entschieden“ ab, wie die Berner Zeitung heute schreibt. Der Betrieb der Informatiksysteme des Kantons im Bedag-Rechenzentrum sei die „Herz-Lungen-Maschine der Kantonsverwaltung“, begründet der Regierungsrat. „Ein Betriebsausfall einzelner oder gar all dieser Informatiksysteme würde heute de facto die gesamte Kantonsverwaltung lahmlegen, und ein allfälliger Verlust der teils hochsensiblen Daten hätte unabsehbare Folgen“. Es sei für die Regierung daher nicht vorstellbar, den Betrieb der Systeme einer beliebigen Drittfirma zu übertragen, zu welcher einzig vertragliche Beziehungen und damit keine Möglichkeiten der direkten Einflussnahme bestünden, zitiert die Berner Zeitung den Text des Regierungsrates.
Die Pläne des Zusammengehens von Bedag und Abraxas unterstützt die Berner Regierung jedoch. Bedag und Abraxas, das den Kantonen Zürich und St. Gallen gehört, gaben im Mai bekannt, eine gemeinsame Tochtergesellschaft gründen zu wollen. Es wurde auch von einer möglichen Fusion gesprochen. Somit hätten sich Informationen bestätigt, wonach eine Fusion geprüft werde, schreibt die Berner Zeitung. Entscheide seien frühestens 2008 zu erwarten.
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