BSA verhindert Open Source-Konferenz

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Gemäss Washington Post hat die Business Software Alliance unter Führung von Microsoft eine geplante Konferenz der World Intellectual Property Organization (WIPO) verhindert. Diese hat ihren Sitz in Genf und vertritt Mitgleider aus 180 Ländern. Vor allem die BSA habe durch gezieltes Lobbieren beim Auswärtigen Amt erreicht, dass die Konferenz, zu der Wissenschaftler in einem offenen Brief aufgerufen hatten, keine öffentlichen Mittel und andere Formen der Unterstützung zuteil wurden. Der Organisator der Konferenz James Love ist bekannt dafür, dass er sich für eine weniger restriktives Copyright in Gebieten einsetzt, bei denen vor allem Entwicklungsländer profitieren könnten, so etwa bei Heilmitteln und Software für wichtige Infrastruktur oder Ausbildung. Vor allem dagegen habe die BSA sich gewehrt, sagte einer der Lobbyisten, Emery Simon, gegenüber der Washington Post. Grundsätzlich sei man nicht gegen Open Source Software.